Lichtschranken-Trigger

Hier meine ursprüngliche Bastelanleitung für einen Arduino-basierten Lichtschranken-Trigger. Die entsprechende Software dazu gibts hier.

ACHTUNG! Ich übernehme keinerlei Garantie für die Funktionsfähigkeit der Schaltung und hafte auch nicht für eventuell entstehende Schäden, seien sie materieller oder gesundheitlicher Art. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte sein Geld in eine kommerzielle Lösung investieren.

Teileliste für diese Schaltung (Bestellnummern von Conrad Elektronik), bei den Bauformen der Widerstände bin ich mir nicht sicher, ggf. nochmal anschauen und die Schönsten aussuchen:

  • 1x Lüsterklemmen, Best. Nr. 610810 – 62
  • 2x Widerstand 150 Ohm, Best.-Nr.: 405159 – 62
  • 1x IR-LED SFH485, Best. Nr.: 153818 – 62
  • 1x Fototransistor BPW40, Best. Nr.: 184055 – 62
  • 1x Transistor N2222, Best. Nr.: 163147 – 62
  • Krokoklemmenkabel, z.B. Best. Nr.: 108489 – 62
  • einige Drähte, z.B. aus einem Steckbrückenset (Best. Nr.: 524531 – 62) oder irgendwelche Drahtreste

Kameraspezifisches Auslösekabel (mögliche Bezugsquelle), Arduino, USB-Anschlusskabel für das Arduino (USB-Stecker Typ A auf USB-Stecker Typ B)

Benötigte Teile für den IR-Sender:

  • Infrarot-LED
  • Widerstand, 150 Ohm
  • Lüsterklemme (3-fach)
  • 2 lange, isolierte Drähte

An der Lüsterklemme an den beiden äußeren Klemmschrauben wie im Foto zu sehen das rote und schwarze Kabel anschließen. Der mittlere Kontakt bleibt auf dieser Seite frei.
Auf der gegenüberliegenden Seite den Widerstand und die Infrarot-LED einschrauben. Dazu zunächst alle drei den bereits angeschlossenen Drähten gegenüberliegenden Klemmschrauben lösen. Auf der Seite, auf der der rote Draht angeschlossen ist, wird der Pluspol (also das längere Bein auf der gerundeten Seite der LED) eingesteckt. Der Minuspol (kürzeres Bein auf abgeflachter Seite) kommt in die Mitte. Von der Mitte zum schwarzen Draht wird dann noch der Widerstand als Verbindung eingeschraubt. Dieser hat keine Polarität, es ist egal wie er gedreht ist. Es bietet sich an, die Beinchen umzubiegen und etwas zu kürzen.

Die Drähte werden wie folgt ans Arduino angeschlossen:

  • rot – 3V
  • schwarz – einer der GND-Anschlüsse

 

Benötigte Teile für den IR-Empfänger:

  • Fototransistor
  • Widerstand, 150 Ohm
  • Lüsterklemme (3-fach)
  • 3 lange, isolierte Drähte

Der Aufbau ist ähnlich dem Aufbau des Senders. Zunächst die drei Drähte abisolieren und in drei verschiedene Anschlüsse auf einer Seite der Lüsterklemme einschrauben. Gegenüber schrauben wir wie beim Sender einen Widerstand ein. Der Fototransistor sieht so ähnlich aus, wie die LED, nur muss man ihn andersherum einschrauben, d.h. die abgeflachte Seite kommt gegenüber vom roten Draht und die runde Seite in die Mitte.


Die andere Seite der Drähte wird wie folgt ans Arduino angeschlossen:

  • rot – 5V
  • schwarz – GND
  • gelb – A0

Sender und Empfänger müssen sich gegenüberstehen, damit das Ganze funktioniert. Ich habe sie einfach auf einen kleinen Holzrest geschraubt.

Kameraauslöser

Auch hier kommen wieder Lüsterklemmen zum Einsatz. Hier wäre ein Lötkolben allerdings tatsächlich hilfreich, weil man dann anstelle der Krokodilklemmen einfach eine 3,5 mm Klinkenbuchse verbauen kann.

benötigt werden

  • Transistor N2222
  • 4 Drähte
  • Lüsterklemme (1-fach)
  • Lüsterklemme (2-fach)
  • 2 Verbindungskabel mit Krokodilklemmen
  • Kameraspezifisches Fernauslösekabel mit 3,5 mm Klinkenstecker auf der anderen Seite (bei mir Canon N3)

Der Transistor hat 3 Beinchen. Das mittlere wird vorsichtig nach hinten gebogen, die anderen beiden nach vorn (dort ist der Transistor abgeflacht) und leicht zur Seite. Das hintere Beinchen kommt in eine 1-fach-Lüsterklemme, auf der anderen Seite wird ein Draht eingeschraubt. Die beiden vorderen Beinchen kommen in eine 2-fach-Lüsterklemme, auch hier werden auf der anderen Seite Drähte eingeschraubt. Der rote Draht ist allein, auf die andere Seite kommen zwei Drähte, bei mir schwarz.


Die Drähte werden wie folgt ans Arduino angeschlossen:

  • einer der beiden schwarzen Drähte – GND
  • grün – 7

Den zweiten schwarzen Draht und den roten Draht habe ich über Verbindungskabel mit Krokodilklemmen mit meinem Fernauslösekabel verbunden. Hier kommt das rote Kabel an die Spitze des 3,5 mm Steckers und das schwarze Kabel an den unteren Teil. Der mittlere Ring ist für den Autofokus, der wird nicht angeschlossen, weil sowieso manuell fokussiert werden muss.

 

Fertig!

Jetzt muss nur noch die Software auf das Arduino installiert werden.

2 thoughts on “Lichtschranken-Trigger”

  1. Erstmal, tolle Seite und klasse das du alles so verständlich erklärst der Öffentlichkeit zugänglich machst 😉

    Was ich mich frage ist wofür steht “#define led 13” in den Quelltexten von deinen Programmen das ergibt, für mich, keinen Sinn da in der Anleitung nie die Rede von einer LED an Port 13 ist!?
    Ich hoffe du kannst mich aufklären, meine Teile für die Lichtschranke sind schön bestellt und der Lötkolben heizt schon vor 😉

    Liebe Grüße
    Sebastian

    1. Naja, das hat jetzt keine besondere Bedeutung. Die LED an Port 13 ist halt ganz praktisch zum Debuggen.

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